"Wie Britta Boerdner in Was verborgen bleibt beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn man eine Liebe verliert, ist Kunst." BUCHMARKT

"Die namenlose Ich-Erzählerin ist wie im Selbstgespräch, als würde sie sich zureden, mit sich aushandeln und verwundert, teils auch heiter, die Redewendungen der anderen, der Männer, der Kollegen, der Familie bestaunen, sie ungläubig weglegen und doch von ihnen bestimmt werden. (…) Es gibt keinen schiefen Satz in der Komposition." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Britta Boerdner gelingt es, ihre präzise Sprachführung pointiert anzureichern. Es ist immer authentisch, wie ihre Vergleiche und Bilder sitzen und passen, und dies gibt der Story einen eigenen Blues. (…) Britta Boerdner hat einen Erstlingsroman abgeliefert, an den man sich gerne und lange erinnern wird." LEIPZIG ALMANACH

"Gelungenes Debüt: Mit präziser Sprache, atmosphärisch dicht und emotional feinfühlig, seziert Britta Boerdner das Ende einer Liebe." MADAME

"Was verborgen bleibt ist ein leiser, melancholischer, elegant geschriebener Herbstroman mit New York als Hauptfigur." RBB RADIO FRITZ

"Britta Boerdner ist mit ihrem ersten Roman ein einfühlsames, leises Buch mit stimmigen Bildern um das langsame Verlöschen einer Liebe gelungen." FOCUS online


Es gibt ein Versprechen, abgegeben viele Jahre zuvor: Wer als Erster in der großen Stadt Fuß fasst, zieht den anderen nach. Nun ist sie ihrem Freund über den Ozean gefolgt, erst einmal auf Probe in die ferne Metropole. Was als Neuanfang gedacht war, stellt sich aber als der Beginn eines Abschieds heraus. Da sind Gregors Überstunden und die abendliche Beklommenheit, wenn beide in der Dunkelheit nebeneinanderliegen. Und die Katze im Innenhof, die er füttert, wenn er sich unbeobachtet fühlt. Getrieben von ihrer Sehnsucht nach vertrautem Terrain, wandert die Erzählerin tagsüber durch die winterlichen Straßen, auf der Suche nach den Indizien der Liebe und der früheren Intimität. Aber alles bleibt fremd, nichts kann mehr zugeordnet werden. Es ist ein Atemanhalten, eine Stimmung zerbrechlich wie Glas. 
Mit pointierter, klarer Sprache erschafft Britta Boerdner eine Gefühlswelt von hoher Authentizität, einen melancholischen Mikrokosmos innerhalb einer Weltstadt, in dessen Starre sich schon der Aufbruch ankündigt, und schildert in eindrücklichen Bildern den Moment, in dem eine Liebesbeziehung schweigend – im Verborgenen – zu Ende geht.